Themenübersicht
Personal Branding: gefragt werden statt gesehen
Reichweite ist der Teil, den man messen kann, und deshalb der Teil, über den alle reden. Der schwierigere Teil ist, dass jemand deinen Namen mit einem Thema verbindet, wenn er dich vier Wochen später wieder sieht.
Auf dieser Seite liegt zusammen, was wir dazu geschrieben haben: wie du ein Thema besetzt, wie aus Sichtbarkeit ein Gespräch wird, und welche Fehler dabei so verbreitet sind, dass sie wie Ratschläge klingen.
Wofür du stehst
Der Teil, der vor jedem Redaktionsplan kommt. Ohne ihn wird jeder Beitrag ein Einzelstück, und niemand kann dich nach vier Wochen noch einordnen.
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Wie daraus ein Gespräch wird
Sichtbarkeit allein füllt keinen Kalender. Diese drei Beiträge gehen den Weg von der Story über die Nachricht bis zum Auftrag durch.
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Was regelmäßig dazwischenkommt
Drei Muster, die so verbreitet sind, dass sie wie gute Ratschläge klingen, und die genau das verhindern, worauf sie abzielen.
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Wofür du stehst, steht schon in deinen bisherigen Posts.
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Was ist Personal Branding überhaupt?
Der Ruf, den du bei Leuten hast, die dich nicht persönlich kennen. Er entsteht ohnehin, sobald du sichtbar bist. Personal Branding heißt nur, dass du mitentscheidest, welcher es ist, statt es dem Zufall zu überlassen.
Brauche ich dafür ein Logo und feste Farben?
Nein. Wiedererkennbarkeit entsteht bei Personenmarken über Themen und Tonfall, nicht über Gestaltung. Ein einheitliches Aussehen hilft beim Wiedererkennen, es ersetzt aber keine Haltung, an der man dich festmachen kann.
Muss ich mein Privatleben zeigen?
Nein. Nähe entsteht über Konkretheit, nicht über Privates. Ein Satz aus einem Kundengespräch wirkt näher als ein Frühstücksfoto, und du entscheidest dabei selbst, wie weit die Tür aufgeht.
Wie lange dauert es, bis das etwas bringt?
Länger als jede Reichweiten-Taktik und kürzer, als es sich anfühlt. Der Punkt, an dem es kippt, hängt selten an einem bestimmten Beitrag. Es ist der Moment, ab dem Leute deinen Namen mit einem Thema verbinden.
Kann ich das machen, ohne mein Gesicht zu zeigen?
Ja. Es gibt Personenmarken ganz ohne Kamera, getragen von Text und Haltung. Was dann mehr Arbeit macht, ist der Text, weil er ohne Mimik und Stimme allein tragen muss.