Wer hier schreibt

Hi, mein Name ist Artur Schmidt und ich habe Castyourlayer gebaut. Wenn du auf diesen Blog über Google gekommen bist, steht hier, warum ausgerechnet ich dir etwas über Instagram-Text erzählen sollte.

Artur Schmidt sitzt im Fotostudio, daneben Lampen und Stative
Bei einem Shooting in Da Nang. Man kann alles vorbereiten, das Licht, die Pose, den Hintergrund, und am Ende zählt trotzdem der eine Moment, in dem es echt wird. Bei Texten ist es nicht anders.

Warum es Castyourlayer überhaupt gibt

Der Auslöser war ein Ärgernis, das du wahrscheinlich kennst. Du wirfst deine Idee in ChatGPT, bekommst einen sauber gebauten Text zurück, liest ihn und denkst: so kann ich das nicht posten. Das Ding klingt nach Broschüre. Nach allem außer nach dir.

Also schreibst du ihn selbst um. Wieder vierzig Minuten weg, für einen einzigen Post, den morgen ohnehin niemand mehr sieht. An dem Punkt habe ich angefangen zu bauen.

Artur Schmidt vor rotem Hintergrund, Hand am Kinn
Die schwierigere Frage beim Bauen ist selten, was noch dazukommt. Sie ist, was man weglassen kann, ohne dass es fehlt.

Was ich eigentlich lösen will

Die meisten Leute, mit denen ich rede, wollen keine Social-Media-Expertinnen werden. Sie können ihr Thema und wollen davon erzählen. Dazwischen steht ein ganzer Apparat aus Hook-Formeln, Algorithmus-Updates, Formatfragen, Redaktionsplänen und der leisen Sorge, dass es am Ende sowieso keiner speichert.

Diesen Apparat soll Castyourlayer dir abnehmen. Du sollst das Spiel nicht durchschauen müssen, um darin gut zu sein.

Der zweite Teil ist mir fast wichtiger: Content machen darf sich leicht anfühlen. Wenn du morgens eine Idee hast und sie mittags oben ist, ohne zwei Stunden Grübeln dazwischen, dann machst du es wieder. Und wer regelmäßig postet, wird von allein besser. Bei den meisten Accounts, die irgendwann einschlafen, waren die Ideen da. Der Weg von der Idee zum fertigen Post war einfach zu lang und zu nervig.

Artur Schmidt rahmt mit beiden Händen einen Bildausschnitt
Der Ausschnitt entscheidet, nicht das Motiv. Bei Texten ist es genauso: Der Unterschied liegt selten im Thema, sondern darin, welchen Teil davon du zeigst.

Wie das Tool das anstellt

Castyourlayer liest erst, wie du schreibst, bevor es ein einziges Wort ausgibt. Deine echten Posts, deine Wortwahl, die Eigenheiten, die dir selbst gar nicht auffallen. Daraus wird deine Voice-DNA, und die steckt in allem, was hinten rauskommt. Am Ende liegt da ein Text, den du höchstens noch anfasst, statt ihn komplett neu zu schreiben.

Womit ich mich beim Bauen auskenne

Damit das Tool weiß, was funktioniert, muss ich es selbst wissen. Deshalb geht ein großer Teil meiner Zeit dafür drauf, echte Instagram-Posts auseinanderzunehmen: welcher Hook nach zwei Sekunden noch trägt, warum ein Karussell ausgerechnet auf Slide drei abbricht, und woran Leser einen maschinellen Text erkennen, ohne es benennen zu können.

Aus dieser Arbeit ist unter anderem der Floskel-Killer entstanden, ein kostenloses Werkzeug, das die Formulierungen markiert, an denen Leser KI-Text erkennen. Die dazugehörige Liste der 31 Floskeln kannst du dir mitnehmen, auch wenn du Castyourlayer nie benutzt.

Was du von diesem Blog erwarten kannst

Alles, was hier steht, kommt aus dem Bauen des Produkts. Wenn ich dir sage, dass eine Caption unter dem Mehr-Knick Leser verliert, dann weil ich gesehen habe, wo Leute aufhören zu lesen. Wo ich etwas nicht sicher weiß, schreibe ich das dazu.

Kein Artikel hier ist von einer KI geschrieben und dann durchgewinkt worden. Das wäre bei einem Produkt, dessen ganzer Zweck es ist, KI-Sprache zu entfernen, auch schwer zu erklären.

Artur Schmidt lachend im warmen Studiolicht
Zwischen zwei Aufnahmen. Die Bilder, die am Ende gefallen, entstehen fast nie auf Ansage.

Wenn du mich erreichen willst

Schreib mir an hello@castyourlayer.app. Ich lese jede Mail selbst. Wenn dir in einem Artikel etwas fehlt oder du eine Stelle findest, die nicht stimmt, ist mir das besonders lieb.

Die Anbieterdaten stehen im Impressum.

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