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Content planen: erst die Richtung, dann der Kalender
Die meisten fangen beim Kalender an. Sie bauen eine Tabelle mit Wochentagen und Formaten, füllen sie zwei Wochen lang und lassen sie dann liegen. Der Grund ist selten Disziplin. Eine Tabelle gibt keine Antwort darauf, worüber man eigentlich schreiben soll.

Diese Seite geht die Reihenfolge durch, die sich bewährt hat: erst die Richtung, dann ein Ort für Ideen, dann ein Rhythmus, den du durchhältst. Der Kalender kommt zuletzt, und oft braucht es ihn gar nicht.
Erst die Richtung
Wenn hier etwas unklar ist, hilft kein Werkzeug weiter. Die drei Beiträge klären, worüber du dauerhaft etwas zu sagen hast.
- Strategie · 8 Min.Was poste ich überhaupt?Wenn die Richtung fehlt, hilft kein Redaktionsplan. Wie du herausfindest, worüber du dauerhaft etwas zu sagen hast.Lesen →
- Strategie · 8 Min.Die Content-Säulen-LügeWarum „Mindset, Business, Fitness" dich unsichtbar macht und was statt drei Oberbegriffen wirklich trägt.Lesen →
- Strategie · 7 Min.Das Bauchladen-DilemmaFünf Interessen, ein Profil. Wie du daraus eine Marke machst, statt dich für eins entscheiden zu müssen.Lesen →
Dann ein Ort für Ideen
Ideenmangel ist fast immer ein Ablageproblem. Wer Einfälle im Moment des Auftauchens festhält, sitzt beim Schreiben vor einer Liste statt vor einer leeren Seite.
- Strategie · 8 Min.Content-Ideen: das System, das nie leer läuftIdeen sammeln ist kein Talent, sondern eine Gewohnheit mit einem Ablageort. Wie der Ablauf aussieht.Lesen →
- How-to · 7 Min.Profil steht, und jetzt?Was du postest, wenn du bei null anfängst und noch keine Daten hast, an denen du dich orientieren könntest.Lesen →
- Strategie · 8 Min.Du willst verkaufen. Aber was?Bevor der Redaktionsplan steht, muss klar sein, worauf er einzahlt. Der Schritt, den die meisten überspringen.Lesen →
Zuletzt der Rhythmus
Die Frage lautet, was du über Monate durchhältst. Was theoretisch ginge, hilft dir nach vier Wochen wenig. Der Rest erledigt sich dann von selbst.
- Strategie · 7 Min.Warum dein Redaktionsplan nach zwei Wochen leer istDie Tabelle ist nicht das Problem. Was planbar ist, was nicht, und die zwanzig Minuten pro Woche, die stattdessen tragen.Lesen →
- Strategie · 7 Min.Wie oft solltest du posten?Die ehrliche Antwort hat wenig mit dem Algorithmus zu tun. Sie hängt daran, wie lange du das Tempo durchhältst.Lesen →
- Strategie · 8 Min.Content-Routine neben dem JobDie 30-Minuten-Routine für alle, die nicht hauptberuflich posten und trotzdem sichtbar bleiben wollen.Lesen →
- Mindset · 7 Min.Der Entwurf, der seit Wochen liegtWarum der fertige Post nie fertig genug ist und was hilft, wenn Perfektionismus die eigentliche Bremse ist.Lesen →
Der schnellste Weg zu einer Richtung führt über das, was du schon gepostet hast.
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Ganzes Glossar →Häufige Fragen
Brauche ich einen Redaktionsplan für Instagram?
Einen Plan ja, ein Werkzeug nicht zwingend. Wer weiß, worüber die nächsten zehn Beiträge gehen, braucht keine Software. Ein Redaktionsplan wird erst dann nützlich, wenn mehrere Leute daran arbeiten oder wenn Termine im Spiel sind.
Wie viele Content-Säulen sollte ich haben?
Weniger als die üblichen drei bis fünf. Wer sein Profil in Oberbegriffe wie Mindset, Business und Alltag teilt, hat am Ende drei beliebige Themen statt einer erkennbaren Haltung. Ein einziges Thema mit verschiedenen Blickwinkeln trägt weiter.
Wie plane ich Content vor, ohne dass es steif wirkt?
Plan die Themen, nicht die Formulierungen. Wenn du zwei Wochen im Voraus weißt, worüber du schreibst, aber erst am Tag selbst wie, bleibt Raum für das, was gerade passiert. Fertig ausformulierte Posts aus dem Vormonat lesen sich meist wie Konserve.
Was mache ich, wenn mir nichts einfällt?
Meistens fehlt weniger die Idee als der Ort, an dem sie landen könnte. Wer Ideen im Moment des Auftauchens festhält, hat beim Schreiben eine Liste statt einer leeren Seite. Der zweithäufigste Grund ist eine zu unklare Richtung.
Wie oft sollte ich posten?
So oft, wie du es über Monate durchhältst. Zwei durchdachte Beiträge pro Woche schlagen fünf gefüllte. Die Regelmäßigkeit zählt mehr als die Zahl, weil sie darüber entscheidet, ob dich jemand wiedererkennt.