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Instagram-Bio schreiben, in 150 Zeichen
Die Bio ist das Einzige, was jemand liest, bevor er auf „Folgen" tippt. Trag fünf Dinge ein, und du bekommst drei Fassungen daraus, jede mit Zeichenzähler und einer Prüfung auf die Wendungen, die in fast jedem Profil stehen.
Deine Angaben
So konkret wie möglich. „Physiotherapeutin" schlägt „Gesundheitsexpertin".
Woran erkennt sich jemand selbst wieder?
Was ist danach anders? Kein Versprechen, ein Ergebnis.
Eine Zahl, ein Ort, ein Jahr. Optional, wirkt aber stark.
Optional. Nur wenn es dahinter wirklich etwas gibt.
Sobald die ersten drei Felder gefüllt sind, stehen hier drei Fassungen.
Warum hier nichts erfunden wird
Die üblichen Bio-Generatoren nehmen ein Stichwort und schreiben eine Bio daraus. Das Ergebnis liest sich flüssig und passt auf zehntausend andere Profile, weil das Modell nichts über dich weiß. Es kennt deine Kundinnen nicht, deinen Ort nicht und deine Zahlen nicht.
Deshalb kommen hier deine Angaben rein. Das Werkzeug setzt sie in drei Formen, zählt die Zeichen und markiert Wendungen wie „Ich helfe dir" oder „in deine Kraft kommen", die so oft dastehen, dass sie nichts mehr aussagen. Was übrig bleibt, ist deins.
Die drei Dinge, die drinstehen müssen
- Was du machst. So konkret wie möglich. „Physiotherapeutin" ordnet dich sofort ein, „Gesundheitsexpertin" nicht.
- Für wen. Der Teil, an dem sich jemand selbst erkennt. Ohne ihn liest die Bio jeder und meint niemanden.
- Was dabei herauskommt. Was ist danach anders? Ein Ergebnis, kein Versprechen.
Beleg und Handlungsaufforderung sind freiwillig. Der Beleg wirkt bei 150 Zeichen aber erstaunlich stark, weil eine Jahreszahl oder ein Ort überprüfbar ist und eine Behauptung nicht. Was sonst noch in eine Bio gehört, steht im Beitrag zur Instagram-Bio.
Danach: der Rest des Profils
Eine Bio allein bringt niemanden zum Folgen. Sie beantwortet die Frage, die beim ersten Blick auf dein Profil offen ist, und danach entscheidet, was darunter steht. Wie du Zeilenumbrüche und Schriftarten sinnvoll einsetzt, steht im Beitrag zum Formatieren der Bio.
Wenn dir beim Ausfüllen auffällt, dass du die Frage nach dem „für wen" nicht beantworten kannst, liegt das selten an der Bio. Dann fehlt die Richtung, und dafür ist die Übersicht zu Personal Branding der richtige Einstieg.
Häufige Fragen
Wie viele Zeichen hat eine Instagram-Bio?
Höchstens 150. Alles darüber schneidet Instagram ab. Der Zähler in diesem Werkzeug rechnet Zeilenumbrüche mit, weil Instagram das auch tut.
Was gehört in eine gute Instagram-Bio?
Drei Dinge reichen: was du machst, für wen, und was diese Leute davon haben. Ein Beleg wie eine Zahl oder ein Ort macht es glaubwürdiger. Alles Weitere ist Platzverschwendung bei 150 Zeichen.
Warum erfindet dieses Werkzeug keine Bio für mich?
Weil dabei genau die austauschbaren Zeilen herauskommen, die in jedem zweiten deutschen Profil stehen. Ein Formular kennt weder deine Kunden noch deinen Ort noch deine Zahlen. Was es kann, ist deine Angaben in eine Form bringen und prüfen, und das tut es hier.
Soll ich Emojis in der Bio benutzen?
Sparsam und nie am Zeilenanfang. Screenreader lesen sie mit, und sie verschieben den ersten Buchstaben. Am Ende einer Zeile stören sie niemanden.
Bringen geschwungene Schriftarten in der Bio etwas?
Sie fallen auf und kosten dich Auffindbarkeit. Diese Zeichen sind mathematische Symbole, keine Buchstaben. Die Instagram-Suche findet sie nicht, und Screenreader lesen sie Zeichen für Zeichen vor.
Verlässt mein Text den Browser?
Nein. Die Rechnung läuft vollständig auf deinem Gerät, es wird nichts hochgeladen und nichts gespeichert. Ein Konto brauchst du dafür auch nicht.